Meet SAE Alumni Vienna – Myriam Frank, BA Film Making

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Die gebürtige Wienerin Myriam Frank faszinierte Farben und Formen schon früh. Auf der Suche nach der Antwort zu berühmten Frage “Was will ich werden wenn ich groß bin” fand sie ihren Weg durch Wien nach Australien und wieder retour. 

geschriebenes Interview von Myriam Frank

  • Wie bist du zur SAE gekommen?
    Myriam Frank Selbstportrait

    Myriam Frank Selbstportrait

    Nach 5 Jahren Modeschule und einem Karrierewechsel im Sinn habe ich die BEST-Messe (Bildungsmesse) in Wien besucht und dort von der SAE erfahren. Nach einem längeren Gespräch und einem Besuch an dem Institut waren dann der praxisbezogene Unterricht und das hauseigene Equipment der ausschlaggebende Grund warum ich mich dann für die SAE entschieden habe.

  • Wie hast du die Zeit auf der SAE Wien verbracht?
    Mein Diplomstudium habe ich in meiner Heimatstadt Wien absolviert, wo ich neben der Uni auch an vielen Praxisjobs in meiner Freizeit gearbeitet habe. Durch diesen Einblick in die österreichische Filmbranche habe ich schon früh die Entscheidung getroffen mein Studium in Form eines Bachelors im Ausland zu absolvieren. Als dann ein Angebot in Form eines Stipendiums aus Australien kam, habe ich die Chance ergriffen, meine Sachen gepackt und bin auf ein neues Abenteuer gegangen.
  • Was waren deine Ziele und wie haben sich diese während der Zeit verändert?
    Fotografie war schon immer eines meiner größten Hobbys. Motion Picture war der nächste logische Schritt. An der SAE Wien habe ich mich auf Animation fokussiert und meine ganze Zeit damit verbracht alle Shortcuts und Tricks im 3D Programm Maya zu erlernen. Am Anfang meines Bachelors habe ich dann jedoch meine Leidenschaft für die Kamera entdeckt und nun bringen mich keine 10 Pferde mehr freiwillig vor einen Computer. Viel lieber bin ich am Set aktiv.
  • Wie konntest du deine Ausbildung in deine jetzige Situation umsetzen?
    Das abwechslungsreiche Angebot der SAE hat mir viele Einblicke in die verschiedensten Bereiche der Filmbranche gegeben. Da ich am Anfang noch nicht sicher war “was ich werden will, wenn ich groß bin” hab ich alles ausprobiert – an der Uni sowie auch im Beruf. Dementsprechend habe ich einige Connections von Pre- bis Postproduction gesammelt und arbeite derzeit nicht nur im Kamerabereich sondern auch zum Beispiel in der Produktion.
  • Photography by Myriam Frank

  • Was machst du zur Zeit?
    Die meiste Zeit arbeite ich an Werbe- und Kurzfilmen als Teil eines Produktionsteams. Meine Aufgaben umfassen unter anderem Recherche und Planung der Drehs, Koordination zwischen Team und Schauspieler, Aufsicht am Set als auch in den verschiedensten Phasen der Postproduction.
    Wie die meisten in der Branche bin ich nicht fix bei einer Agentur angestellt sondern arbeite als Freelancer für mehrere Firmen gleichzeitig. Dies ermöglicht mir diverse Jobs anzunehmen, verschiedene Aufgaben zu übernehmen und Langeweile ist sowieso nicht in meinem Vokabular vorhanden.
  • Welche Aspekte deiner Arbeit empfindest du als extrem wichtig?
    Wenn man effizient arbeiten will, dann bedeutet das Genauigkeit. Je mehr Planung in ein Projekt gesteckt wird, desto größer sind die Chancen auf einen erfolgreichen Film. Während der letzten Jahre habe ich gemerkt, dass es vor allem auf die Kleinigkeiten ankommt – wenn die stimmen sind sowohl das Team wie auch die Kunden glücklich. Ein ehemaliger Kollege hat immer gescherzt “Ein Cowboy im Schottenrock ist halt einfach nicht glaubwürdig genug!”
  • Ratschlag an angehende Film Studenten/ Kollegen?
    Photography by Myriam Frank

    Photography by Myriam Frank


    “Don’t ever let someone tell you that you can’t do something. Not even me. You got a dream, you gotta protect it. When people can’t do something themselves, they’re gonna tell you that you can’t do it. You want something, go get it. Period.” (The Pursuit of Happyness)

    Egal für welches Studium, ich glaube dieser Ratschlag ist für jeden zutreffend. Wenn man anfangs noch nicht weiß, was man machen will, dann sollte man einfach alles ausprobieren. Es wird sicher nicht umsonst sein. Neben dem Studium ist es besonders wichtig viel auch außerhalb der SAE zu machen, Real-Life Jobs führen nicht nur zu mehr Erfahrung sondern auch zu neuen Connections. Je mehr Leute da draußen wissen, dass du motiviert bist und bereit bist hart zu arbeiten, desto größer sind die Chancen so früh wie möglich deinen Traumjob zu finden.

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Myriam Frank hat ihr SAE Diploma in Wien/Österreich absolviert und danach ihren Bachelor of Arts in Australien erlangt.
http://www.myriamfrankpictures.com

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1 Comment

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